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Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Ruhe in Frieden, alter Apfelbaum

Ruhe in Frieden, alter Apfelbaum.

Du trugst die leckersten Äpfel meines Hofes. Und sie schmeckten nicht nur gut, sie waren auch sehr lange lagerfähig.

Ich werde dich schrecklich vermissen, du alte, unbekannte Sorte.
Du hast mir geschmacklich den Winter versüßt.
Nun hoffe ich, dass die Edelreiser, die du mir im Februar zum Veredeln zur Verfügung gestellt hast, zu starken Bäumchen heranwachsen werden und du auf diese Weise weiterlebst.

Mach’s gut, alter Kumpel.

   

Er war alt, teilweise hohl. Dann wurde er im Winter von einem Baumateriallieferanten mit dem Kranwagen gerammt. Dadurch bekam er einen langen, tiefen Riss in den Stamm. Und am 3. Mai war es sehr windig, da ist er längs dieses Risses gebrochen und dann gefallen.
Und ich könnte heulen! Ich habe hier viele Apfelbäume, aber ER war der beste. Die beste Ernte, die leckersten Äpfel, die meisten Äpfel, die haltbarsten Äpfel…

Erfolge!

Manchmal muss man einfach ein bisschen feiern!

Der 27. April 2017. Ein seltsamer Tag. Fing gar nicht so gut an.
Andrea und ich saßen fast eine Stunde bei der Polizei in Gettorf und meldeten den Diebstahl unseres Werkzeugkoffers und des Generators. Das dauerte wesentlich länger als wir befürchtet hatten. Dadurch schaffte ich es nicht zum Handballtraining. Und ich hatte mich nichtmal abgemeldet!
Dafür wollten wir dann noch eine Kiste zum Hof bringen, die noch im Auto war, und mal schauen, was die Handwerker da heute so geschafft hatten.
Und siehe da: Es gibt Lichtschalter. Und sie funktionieren! WIR HABEN STROM !!!
Was haben wir da gefeiert, gesungen, getanzt… eine Hürde weniger auf dem Weg zum Umzug, es geht voran.
Strom aus echten Steckdosen. Und Licht. Andrea und ich liefen durch alle Räume und probierten jeden einzelnen Lichtschalter aus. Ein tolles Gefühl.

Auf dem Rückweg stand ich dann an der Kreuzung B76 / Eckernförder Straße wie immer an der Ampel. Und weil die nächste (Eckernförder Str. / Gutenbergstr.) sowieso rot wird, das wird sie immer, hab ich gar nicht erst groß beschleunigt. Außerdem war da hinter mir dieser Drängler, der mich schon länger nervte… Wie gesagt, es ist nicht möglich noch bei grün über die nächste Ampel zu kommen ohne zu schnell zu fahren. Auch nicht, wenn man schnell beschleunigt und am Limit fährt. Die Ampel wurde gelb, der Spinner hinter mir beschleunigte, überholte, düste mit Affenzahn an mir vorbei… und dann voll rein in den fest installierten Blitzer, mit überhöhter Geschwindigkeit und bei Rot. Ich sah das rote Licht und genoss es. An der nächsten Ampel stand er dann wieder vor mir. Hat ihm also echt viel gebracht.

   

Am 5.5. folgte dann das Dach.

   

Und dann gibt es noch das ein oder andere Kuriosum. Da wären diese lustigen Käfer. Sie ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen, auch nicht durch einen dritten Käfer, der auch noch mitspielen wollte.

… und dann war da noch das Quietscheentchen in der Abwassergrube. Am 25.4. wollte ich abpumpen, ein letztes Mal mit Kabeltrommel. Mittlerweile funktioniert auch hier die Stromversorgung und es besteht nicht mehr die Gefahr, dass die Grube überläuft, wenn eine Taverne voll LARPern zu viel Bier trinkt.

Die Reaktionen auf das Quietscheentchen bei Facebook waren teilweise sehr erheiternd.
So fangen Horror Filme an (zwar keine guten, aber immerhin 😉 )!!!
– Ganz klar Wasserstandsanzeiger.
– Badetag!

Molche retten!

Strom / Wege ins Dachgeschoss / Das größte Entennest der Welt

Neben der Küche gibt es einen Raum, der vermutlich mal die Vorratskammer war. Dort sollten nun die Heizöltanks und der Sicherungskasten für die Stromversorgung hinkommen. Und die Decke dieses Raumes sollte gedämmt werden.  Dafür musste ersteinmal jede Menge Müll verschwinden, der darauf lag. Praktischerweise gab es da dieses Loch in der Zimmerdecke, lediglich abgedeckt durch drei Styroporplatten. Diese legte ich auf den Fußboden des Raumes und fegte den ganzen Mist dann einfach hinunter. Dann ab in Müllsäcke… und schon sieht alles ganz anders aus.

    

Nun ist der Stromkasten drin und der Elektriker hat sich ordentlich ausgetobt.

Zahlreiche neue Leitungen wurden gezogen. Lichtschalter und Steckdosen wurden angebracht. Außensteckdosen für die kommenden Liverollenspiele und eventuelle Schlachtfeldbeleuchtung wurden ebenfalls nicht vergessen.

Und noch etwas ist neu: Der Treppenaufgang in mein Zimmer wurde erweitert. Bisher hab ich da beim Heruntergehen immer den Kopf einziehen müssen. Nun wurde nach oben angebaut.

   

Während die Handwerker fleißig die Zimmerdecken dämmten, war die Vogelwelt rund ums Haus auch nicht untätig und unter dem neuen Reet entstand ein Nest.

   

Vor den Südfenstern, auf einem großen Haufen altem Reet, nistet eine Stockente. Nein, sie thront da. Im größten Nest, das je eine Stockente besessen hat. Von meinem Zimmerfenster aus lässt sie sich schön beobachten. Ich wünsche ihr viel Erfolg!

   

Unterwegs 9

Vom 21. bis 23. April fand dann die nächste kleinere Tavernencon statt. Anders als beim letzten Mal spielte sogar das Wetter einigermaßen mit!

Es wurde viel Zeit außerhalb der Taverne verbracht, am Lagerfeuer gesessen, altes Reet in der Feuertonne vernichtet und auf offenem Feuer gekocht.

Auch ein Waffentraining kam nicht zu kurz.

   

   

 

Das Dach

22. März

26. März

   

27. März

31. März

3. April

4. April

5. April

6. April

7. April

10. April

11. April

14. April

 

Wasser, Wasser, Wasser… und die Natur legt los!

Mitte bis Ende März regnete es dann so viel, dass auch die Gräben an der Straße überliefen.

       

Auch der Löschteich war randvoll. Das hinderte die Narzissen allerdings nicht am Blühen.

   

Am Knick erwachten immer mehr Buschwindröschen, und im alten Apfelgarten fand ich neben Narzissen und Schneeglöckchen nun auch Wald-Gelbsterne. Und eine Rehspur, die aussah, als wäre das Reh kein Paarhufer, sondern ein Dreizeher. Aber wer weiß, was sich hier noch alles herumtreibt? Im Löschteich machen es sich jetzt jedenfalls immer öfter Enten bequem.

          

Auch der Sumpf war ordentlich voll. ich frage mich, wohin diese Gräben eigentlich ablaufen sollen. In die Gräben der Gemeinde jedenfalls nicht. Sollte bei ihrer Entstehung der Plan gewesen sein, dass das Wasser da versickert oder verdunstet, so war das ein schlechter Plan.

Leider musste ich feststellen, dass mein Tor nicht mehr gerade steht. Wie schafft man sowas? Und warum?

     

Fenster und Dämmung

Einfach mal ein paar Fotos. Sie sagen mehr als 1000 Worte.

Anfang März kamen die neuen Fenster und nach nur wenigen Arbeitstagen hatten die Zimmerleute alle eingebaut.

Hier die Südwand des Wohnzimmers.

   

Auch in Sachen Dämmung tut sich was.

Jeden Nachmittag, wenn ich nach der Arbeit auf die Baustelle fahre, lassen sich nun Fortschritte sehen.

      

Auch mein Sclafzimmer im ersten Stock macht sich!

               

Auch die zwei Zimmer im Erdgeschoss, die Andrea bekommen soll, werden langsam fertig.

   

Und auch in der Küche tut sich was.

               

Die Karre bekommt einen Helfer

Die gute, alte Karre, von vielen belächelt, bekam nach meinem Geburtstag einen Unterstützer, der schon lange fällig war: Einen Anhänger! Für diverse Fahrten zu Liverollenspielen hatte ich mir schon öfter einen Anhänger von Freunden ausgeliehen und jedesmal gedacht, wie schön es doch wäre, einen eigenen zu haben. Aber ohne eigenes Grundstück oder Garage hätte ich nicht gewusst, wohin damit. Ich hätte immer Angst vor Diebstahl oder Vandalismus gehabt. In meiner an sich friedlichen Kieler Wohngegend wurde meine Karre viermal aufgebrochen, jedesmal verschwanden Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Warndreieck. Ein anderes Mal wurde der Heckscheibenwischer abgebrochen. Irgendjemand scheint das hier als Sport zu betreiben. Was mit einem Anhänger passiert, der monatelang ungenutzt herumsteht, wollte ich nicht ausprobieren. Nun aber war Platz da, und vor allem auch der Bedarf an mehr Stauraum als dem Kofferraum.

Es dauerte auch nicht lange und er musste sich bewähren: In Gettorf wollte jemand Mutterboden und Sand loswerden. Jede Menge Mutterboden. Insgesamt 15 Mal fuhr ich hin und her, meistens alleine, an einem der drei Tage kam Mariyam mit und half tatkräftig.

   

Auch die Rehe ließen sich mal wieder blicken. Und in Revensdorf musste ich bei all diesen Fahrten nun schon viermal für die gleiche Katze eine Vollbremsung hinlegen. Da steht „Achtung, Kinder“ an der Einmündung. Aber die Kinder dort sind vernünftig, die passen auf. „Achtung, lebensmüde Katze“ wäre sinnvoller.

Und die Natur erwachte nach einem Winter, der zum Glück dieses Mal nicht ganz so lang war. Kein Schneechaos, kein Glatteis… ok, ein bisschen schon. Aber das haben wir hier schon ganz anders erlebt. Einmal war’s morgens tatsächlich glatt als ich unterwegs zur Berufsschule war. Ich hatte viel zu lange im Bett gelegen, mich immer wieder umgedreht und meine vier Wecker ignoriert. Und dann kam ich zu spät. Mein Klassenlehrer fragte mich, ob meine Verspätung glatteisbedingt wäre. Ich glaube, dann hätte er sie nicht eingetragen. Das war natürlich eine verlockende Aussicht. Aber ich hasse Lügen. Also sagte ich ihm, ja, glatteisbedingt. Die Leiter meines Hochbettes wäre so glatt gewesen heute morgen, da wäre ich immer wieder ins Bett zurückgerutscht.

Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und Buschwindröschen grüßten die ersten Sonnenstrahlen.

Mariyam half auch noch fleißig, die alten Dachlatten und sonstigen Holzmüll kleinzusägen. So eine Kreissäge ist schon ein tolles Spielzeug! 😉

  

Und ich dachte mir,  jetzt mit 30 sollte ich doch noch einmal etwas gegen das Erwachsen werden tun. Das ist schließlich nur etwas für Langweiler. Älter werden ist ja in Ordnung, aber erwachsen werden? Und deshalb habe ich einen Shaun-das-Schaf-Aufnäher auf meine Arbeitsjacke genäht. Für mehr Spaß bei der Arbeit.

Rote Drachen 6

Die Tage und Wochen vor der Con hatte es nun also geregnet, fast durchgängig und ziemlich viel. Das Gelände versumpfte schon vor der Veranstaltung, wie sollte das bloß mit so vielen Leuten werden?

Ich plante um. Die NSCs bekamen einen neuen Platz, die SCs bekamen den NSC-Platz und verließen damit den Sumpf. Für Schlachten sollte nicht mehr der Feldherrenhügel, sondern die Fläche rund um eine Esche herhalten…

   

Am Vorabend waren bereits einige Helfer da. Gegen die Nässe draußen waren wir machtlos. (Warum hatte ich mir keinen Bagger zum Geburtstag gewünscht? Wir hätten die Gräben vertiefen können.) Aber auch auf dem Dachboden gab es eine Quelle des Übels. Zwei vermeintliche Heizungsrohre waren wohl in Wirklichkeit Bestandteil des Durchlauferhitzers, der hier irgendwann mal existiert haben musste. Sobald der Hauptwasserhahn offen war, sprudelte es munter heraus.

Und so verbrachte ich den Abend meines 30. Geburtstages damit, eine Möglichkeit zu finden, diese Rohre dicht zu bekommen. Erst einmal wurden sie durch das Loch in der Decke des Kleinen Bades ins Waschbecken geleitet. Dann fiel uns der kaputte Abfluss wieder ein. Ein Besuch im Baumarkt und ein neues Rohr sollten das regeln, taten es aber nicht. Es war zwar dichter als vorher, aber eben noch nicht perfekt. Ein Schlauch und ein Trichter sollten das herauströpfelnde Nass dann in die Dusche ableiten. Ein Eimer passte wegen eines Regalbrettes im Unterschrank nicht darunter. Da das auch nicht so richtig funktionieren wollte, kam noch eine Säge zum Einsatz und der Unterschrank hat jetzt ein Brett weniger. Was nervt, kommt ab. Hab ich 2002 mit meinen damals noch langen Haaren genauso gemacht.

Was nun aber mit den Rohren tun? Erstmal in eine handlichere Form bringen und etwas kürzen. Dann fiel uns der Chemiekoffer wieder ein, den wir mal im Schuppen beim Aufräumen gefunden hatten. Ob da wohl ein Stopfen oder ein Korken zu finden wäre? Leider war der ganze Chemiekoffer verschwunden.

Aber wer Geburtstag hat, der bekommt manchmal Alkohol geschenkt. Also suchten wir uns die einzige Metflasche mit einem Korken heraus und standen auch schon vor dem nächsten Problem: Es gab keinen Korkenzieher. Aber die Stimmung war gut, der Abend lang, nach müde kommt albern und irgendwann danach kommt Ideenreichtum. Eine Schraube wurde in den Korken gedreht und das ganze mit einer Zange herausgezogen. Das hat sogar funktioniert.

   

Nun war die Flasche offen und musste natürlich geleert werden. Irgendwer stimmte „Blau wie das Meer“ an und wir dichteten uns unsere eigene Version des Liedes, während Alex im Taschenlampenlicht den Korken zurechtstutzte und in das Rohr schob. Dieses wurde anschließend am Ende zusammengebogen und fünfhundertsiebenundzwanzigmal mit Panzertape umwickelt. Das war dann sogar einigermaßen dicht und tropfte nur noch etwas. Im Gegensatz zu den Sturzbächen davor eine echte Verbesserung.

   

„Schon als Bauhelfer hab ich meine Seele verkauft,
für ’ne große Flasche Met mit ’nem Korken darauf.
Ich will nur kurz dran nippen, da passiert mir ein Malheur:
Ich stopf den Korken in das Rohr, die Flasche muss leer!

Ich bin blau wie das Meer,
voll wie unser Heizungsrohr,
breit so wie die Ärsche von den Weibern auf Tortuga,
ich bin blau wie das Meer,
geladen wie ein Bordgeschütz
und dichter als der Nebel in Köhnholz!“

Wenn ich mir anschaue, was für einen Blödsinn manche Leute an ihrem 30. Geburtstag machen (müssen), dann hat’s mich hier echt gut getroffen. Zur Feier des Tages fiel noch eine unbeteiligte Fliese von der Wand im Großen Bad und wir wussten: Es ist Zeit ins Bett  zu verschwinden.

Am nächsten Morgen wurden wir ganz liebevoll von den Handwerkern geweckt, die diverse Geräte nutzten, unter anderem eine Kreissäge. Und dann reisten auch schon die ersten Spieler und NSCs an! Die meisten davon schafften es, sich nicht im Schlamm festzufahren, einige aber auch nicht. Je später es wurde, desto abenteuerlicher wurde die Parkplatzsituation. Alle am Feldweg parken zu lassen wäre eine gute Idee gewesen… bei gutem Wetter.

   

Und dann ging’s los. Die folgenden Fotos wurden von Oliver Geisler und der Magiergarde gemacht und freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

   

   

Die große Wiese hielt sich anfangs noch ganz gut. Später schickten wir NSCs los, die matschigsten Löcher mit Reet zu füllen. Von beidem war genug da.

   

Wenigstens in der Taverne war’s trocken. Allerdings nur der Boden. Am Tresen wurde dafür gesorgt, dass die Becher der Gäste (und die Gäste selbst) immer gut gefüllt waren.

Draußen wurde es immer matschiger, und leider hielten sich die Spieler mal wieder nicht an den Plot. Nicht unter dem Baum wurde gekämpft, sondern doch am Hügel. Es dauerte nicht lange, und man hatte das Gefühl in Sachen Untergrund in Wacken zu sein.

   

Leider hatten innerhalb der letzten Tage zahlreiche SCs, aber nur ein einziger NSC abgesagt. So waren mehr NSCs als SCs da und die SCs kamen nicht recht zum Zuge. Bei einigen sorgte das leider am Samstag Nachmittag für etwas Langeweile. Andere ließen sich nicht aufhalten und starben wieder und wieder episch im Kampf… mitten im besten Matschloch.

   

   

   

   

   

Die Benjes-Hecken bewährten sich als Schutzwall für das Spielerlager und wurden von diesen noch um weiteres Holz vergrößert. Es waren die Stämme, aus denen ich eigentlich noch Brennholz machen wollte. Aber da liegen sie jetzt auch erstmal nicht schlecht.

   

   

   

Mein Fazit aus Gelände-Sicht: Es hat Spaß gemacht! Ich kann aber auch den Spieler verstehen, der mit hinterher sagte, es wäre noch zu früh für eine Con gewesen. Vieles war noch improvisiert. Andere störten sich daran überhaupt nicht. Einige fanden es sogar authentisch, das Kleine Klo aus einem Wassereimer zu spülen. Soweit wäre ich dann doch eher nicht gegangen.

Sonntag früh um 2 Uhr musste ich raus und die Klärgrube abpumpen, die beinahe übergelaufen wäre, obwohl ich sie in der Woche vor der Con noch einmal geleert hatte. Nicht nur die Taverneneinnahmen sprechen für einen großen Bierkonsum. Lästig, aber es kann ja jetzt nur besser werden. Eines Tages wird diese Pumpe wieder am Stromnetz des Hauses angeschlossen sein (das aktuell nur aus einem Baustromverteiler besteht) und sich bei Bedarf selbst abpumpen.

Gegen den Schlamm und Matsch plane ich eine Vertiefung der Gräben mit ein paar netten Brücken darüber. Und sobald die Küche wieder einigermaßen nach Küche aussieht kann man die noch an die Taverne anschließen und mitnutzen, falls es sonst zu eng wird. Aber das ist Zukunftsmusik, dafür fehlt derzeit das Geld.

Am Ende der Con zählten wir 11 Autos, die aus dem Schlamm geschoben werden mussten, davon war eins auch noch in den Graben neben dem Feldweg gerutscht. Aber mit 13 Helfern ließ sich auch das Problem lösen. Ein fester Parkplatz muss her! Leider reichen die Überschüsse aus der Con noch nicht dafür. Aber sie sind ein Anfang und es wird nicht die letzte Con gewesen sein.

Letzte Arbeiten vor „Rote Drachen 6“

Am 25. und 26. Februar fanden sich wieder zahlreiche Helfer auf dem Hof ein. Für das nächste Wochenende war die erste größere LARP-Veranstaltung geplant, und es sollte aufgeräumt werden. Es galt, Stolperfallen zu beseitigen, herumliegende Bäume zu beseitigen, tote und absturzgefährdete zu fällen und kleinzuhacken.

       

Da es die ganze Zeit regnete wurden größere Stücke in Scheune und Schuppen zerlegt.

   

Während Mareike und ich immer mehr in Kettensägen-Laune kamen, perfektionierten Tom, Oliver A. und Oliver E. ihre Fähigkeiten im Holzhacken.

   

Thomas bastelte an einer neuen Benjes-Hecke und Meryem trotzte ebenfalls dem Regen und tat das gleiche auf der anderen Grundstücksseite. Dabei konnte man dem Feuerlöschteich beim Volllaufen zuschauen. Dem Rest des Geländes leider auch.

   

   

Nachdem der mittlerweile recht stattliche Holzstapel im Schuppen zum dritten Mal in sich zusammengestürzt war, bastelten Oliver E. und ich eine alte Tür, die im Schuppen herumlag an einen Deckenbalken. Die hält den Stapel nun vom Rutschen ab und wir können noch höher aufschichten.

Am 28. Februar war der Teich dann voll. Auf facebook kam die Idee auf, ihn im Sommer als Badesee zunutzen.

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