Dieses Wochenende waren wir zu fünft auf dem Hof zugange. Jan, Lina, Lisa und Oliver haben wieder ordentlich mit angepackt. Samstag wurde aufgeräumt, Müll eingetütet und die kaputten Glasfenster in der Haustür verbrettert.

Am Sonntag morgen wollte ich nur eben für kurze Zeit in den Tierpark Gettorf verschwinden und einer Kollegin dort helfen, was damit endete, dass ich alle Helfer ins Auto packte und wir dort gemeinsam anpackten. Ein eingespieltes Team waren wir ja schon.

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Schon die Autofahrt nach Gettorf war lustig. Meine Karre ist ja ganz offiziell ein Fünfsitzer. So wurde es dann kuschelig. Ein paar Fasane kreuzten unseren Weg und die Unterhaltung war perfekt.

Im Tierpark gab’s dann zur Belohnung für die Arbeit niedliche Erdmännchen mit Nachwuchs zu sehen, kuschelige Ziegen im Streichelzoo und Spaß auf dem Kinderspielplatz.

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Erst das Vergnügen, dann die Arbeit? Jedenfalls haben wir trotz der Unterbrechung auch wieder was geschafft. Der Weg zum Wohnhaus scheint wirklich einmal ein Kopfsteinpflasterweg gewesen zu sein. Unter der Grasnarbe liegen die Steine immer noch, und da man sich auf denen wesentlich unwahrscheinlicher festfährt als auf dem regennassen Gematsche darüber, das mal Rasen gewesen war, kamen Schaufel und Spaten zum Einsatz und der ganze Schmodder musste weichen. Schubkarrenweise ging’s zum zukünftigen Knick. Vom Besitzer des Grundstückes dahinter habe ich mittlerweile die Erlaubnis bekommen, den gewünschten Knick dort errichten zu können. Bald wird also eine Wallhecke den Blick auf die Windkraftanlagen versperren.

Die kaputte Dachseite des Backhauses ist nun auch wieder einigermaßen dicht. Jan war so nett eine passende Plane zu nähen, die die Dachseite komplett abdeckt. Da regnet’s nun jedenfalls nicht mehr rein. Professionell sieht das Ergebnis nicht aus, aber wir haben ja auch nie behautet, professionelle Backhaus-Einpacker zu sein. Hauptsache ist, dass es hält.

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Irgendwann lässt sich das Backhaus bestimmt mal vermieten. Dauerhaft oder als Ferienwohnung, an LARPer auf Cons, mal sehen. Interessenten gibt es bereits im Freundeskreis. Im Moment ist aber kein Geld für die nötigen Sanierungen übrig, das Wohnhaus hat Priorität. Und da tut sich was! Während wir dort beschäftigt sind, soll das Backhaus nur nicht weiter vermodern.