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Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Monat: Dezember 2016

Von Wildkaninchen, Apfelbäumen, Reet und alter Dämmung

Am 28. 12.2016 kamen Kathrin und Markus vorbei. Ich kenne die beiden aus der Gartenbau-Berufsschule in Kiel-Steenbek. Da ich dort auch öfter vom Hof erzähle, waren sie neugierig geworden und wollten mal schauen. Es blieb nicht beim Gucken, tatkräftig wurde mit angepackt und der Apfelbaum (Boskoop), der schon seit einigen Wochen auf diese Gelegenheit wartete, bekam ein schönes Plätzchen. Zum Stützen mussten alte Dachlatten herhalten, angebunden wurde er mit Paketband, alles noch etwas improvisiert, aber man weiß ja, nichts hält so lange wie ein Provisorium!

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Derweil war Matthias auch wieder fleißig dabei, er buddelte munter die Außenwand weiter aus. Ja, das mag komisch klingen. Tatsächlich steckt das ganze Haus aber zu tief in der Erde, die Wände ziehen Feuchtigkeit, Regenwasser läuft nicht richtig ab, das Haus leidet. Das soll ein Ende haben. Im Freilichtmuseum Molfsee hab ich mir angesehen, wie hoch die alten Häuser dort stehen, und wie viel vom Fundament man sehen kann. Und auch mein Energieberater meint, dass die Bude freigeschaufelt werden sollte. Das ist Arbeit, aber auch Material für den zukünftigen Knickwall. Man muss ja alles positiv sehen.

Bevor es dunkel wurde räumten Matthias und ich dann noch den Holzberg nach drinnen, der auf der Westseite des Hauses neben dem Schuppen lagerte. Matthias reichte mir die Latten durch das Fenster nach drinnenn und ich stapelte sie einigermaßen ordentlich weg. Wenn draußen mal Schietwetter ist, oder es einfach zu dunkel ist um dort zu arbeiten, dann kann ich mir die mal mit der Kreissäge vornehmen und zu Feuerholz verarbeiten.

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So gut für „schlechtes“ Wetter vorbereitet war es schon fast klar, dass am nächsten Tag die Sonne schien. Murphy will das so. Ohne diese Vorbereitung hätte es sicher geregnet.

 

Der 29.12.2016 begann wie der Tag zuvor mit dem Füttern der Wildkaninchen. Mit dabei waren Matthias, Meryem, Jan und Lina, die natürlich auch mal gucken wollten. Die sind aber auch niedlich! Leider auch etwas fotoscheu.

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Wir machten uns anschließend daran, altes Reet, dass sich wieder auf dem Dachboden angesammelt hatte, durch das Loch in der Decke in den Flur zu schubsen. Per Schubkarre wurde das dann zum Knick gebracht. Auch über meinem zukünftigen Schlafzimmer lag noch Reet. Wir beförderten das genauso elegant ins Erdgeschoss. Dabei sammelten wir Drähte, Plastikschnipsel und Dämmwolle heraus.

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Und dann war erstmal Pause angesagt. Der Sandwichtoaster wurde zum Helden, und wenn das Toastbrot nicht reicht, dann macht man eben mit den Brötchen von gestern weiter, die man so dünn schneidet, dass sie in den Toaster passen. Geschmeckt hat’s. Dazu etwas Obst…

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So gestärkt ging’s weiter. Über dem zukünftigen Schlafzimmer gab’s leider auch noch eine Schicht Dämmung. Unglaublich fachmännisch einfach nur darauf gelegt und mit einer Plane mehr schlecht als recht abgedeckt. Gut genug, dass diese Schicht immerhin halbwegs trocken war. Schlecht genug, dass sich Marder, Mäuse und anderes Getier eingenistet hatten. Wir legten die Plastikfolie beiseite und begannen, die Dämmung in Müllsäcke zu verpacken um sie entsorgen zu können. Ohne Handschuhe und Atemschutz ging da gar nichts, mein Versuch unsere Tätigkeit mit Blitzlicht zu fotografieren zeigt, warum. Also alle mal stillhalten und ein Bild ohne Blitz.

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Am Ende waren wir mit unserem Werk zufrieden, alles war weg, die Etage sah sauber aus. Diese Zwischendecke wird von meinen Zimmermännern noch um ein gutes Stück nach oben verlegt werden. Ich will ja in meinem zukünftigen Schlafzimmer noch stehen können ohne mir den Kopf an der Decke zu stoßen. Nun können die Handwerker arbeiten ohne sich an der Dämmung aufhalten zu müssen, was die ganze Sache für mich wieder günstiger macht.  Das ganze Projekt ist finanziell eh schon knapp kalkuliert.

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Während drinnen herumgestaubt wurde, war Matthias wieder draußen fleißig. Man sieht mittlerweile schon sehr gut wo sich das Fundament versteckt. Dabei ausgebuddelte Krokusse wurden an anderer Stelle wieder eingepflanzt und werden hoffentlich im Frühjahr ihre Blütenpracht zeigen. An einigen Stellen buddelte Matthias Steinplatten aus, ein Kabel wurde sichtbar, und andere Konstruktionen wie in dem zweiten Bild unten, deren Sinn ich noch nicht verstehe. Das Haus hat offensichtlich noch weitere Geheimnisse.

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Die Sonne verschwand hinter den Windrädern, und wir machten uns wieder auf den Weg zurück nach Kiel. So kuschelig wie’s in meiner Karre war, wurde uns auch schnell wieder warm.

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Aufräumarbeiten

Heute starteten wir hochmotiviert schon um 7:00 Uhr. Noch in der Dunkelheit wurden Becky, Matthias, Dorian und ich von fünf Rehen auf dem Hof empfangen.

Wir begannen damit, die Wandverkleidung in der Küche von der Wand zu bekommen und kleinzukloppen. Leider war der Werkzeugkoffer nicht auffindbar, was die Sache nicht leichter machte. Die Heizkörper mussten also vorerst an der Wand bleiben und wir arbeiteten drumherum.

Der Vorbesitzer hatte große Teile des Dachdodens und seines Innenausbaus durch die Dachfenster nach unten befördert, dafür war eine Art Rutsche an den Fenstern befestigt worden. In welchem Zustand das Dach darunter war, wusste ich nicht. Da meine Handwerker so auch keine Ahnung haben konnten, ob das Dach ausgebessert werden muss oder nicht, haben wir diese seltsame Konstruktion entfernt. Glücklicherweise sieht das dach darunter gar nicht mal so schlecht aus. Besser jedenfalls als die Bereiche daneben.

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Leider liegt auch immer noch jede Menge Müll an der Außenwand, und da es gerade mal nicht regnete und für Ende Dezember sogar einigermaßen warm war, machten wir uns daran, dort aufzuräumen.

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Dann wurde es Zeit, die Wildkaninchen zu füttern. Es gab Möhren und Salat, sie stürzten sich auch gleich drauf.

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Die beiden „Räume ohne Decke“ sehen auch schon viel besser aus. Der Kram darin wurde fein säuberlich nach Reet (Komposttonne) und Restmüll getrennt. Im nördlichen der beiden Räume klebt leider immer noch dieser schreckliche Teppichboden am Beton. Ich habe keine Ahnung, wie ich den ab bekommen soll.

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In diesen beiden Räumen hatte auch Holz gelagert, das nun per Kreissäge in kamintaugliche Stücke zerkleinert wurde. Nun lag ein großer Berg potenzielles Feuerholz im Flur herum und blockierte die Badezimmertür. Man kam noch durch, aber es nervte. Zumal ich oft genug im Dunkeln durch den Flur geistere, bis ich den Baustromverteiler ertastet habe.

Also wurde der alte Kamin, der noch im Vorraum lagerte, in die Scheune transportiert, zwei alte Paletten aus der Scheune in den Vorraum gebracht und das Holz darauf gestapelt. Jetzt geht das große Tor nicht mehr auf, aber etwas besseres fiel keinem von uns ein.

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Als ich wieder zurück in Kiel war und meinen Briefkasten leerte, lag da ein in Geschenkpapier verpacktes Schäfchen drin, zusammen mit einem Bauhaus-Gutschein. Nicole, der ich dieses nette Geschenk zu verdanken habe, weiß offenbar, dass ich schon so lange von Schafen träume… „Für die liebe Iska! Ich wünsche dir frohe Weihnachten und hoffe, du kannst dir hiermit einen Wunsch erfüllen – anbei das erste Schaf für den Hof 🙂 Hab schöne Feiertage! Nici / Lucie“

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Wilde Gäste

Am 1. Weihnachtsfeiertag wurde nicht nur meine neue Kreissäge ausprobiert, sondern es zogen auch ein paar wilde Gäste auf den Hof. Drei kleine Wildkaninchen, liebevoll von Sophie und ihrer WG aufgezogen, suchten einen Platz um ihr Wildkaninchenleben zu genießen.

Aus Teilen alter Möbel, die in der WG noch herumlagen, wurde ein Gehege gezimmert.

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Es wurde viel improvisiert, überlegt, gebastelt… Im Auto fand sich Paketbank. Der Draht stammt vom ehemaligen Reetdach, der fliegt noch überall auf dem Gelände rum. Beschwert wurde der Bau dann mit Teilen der neuen Dachbalken, damit’s nicht wegfliegt. War ja doch ’n bisschen windig.

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Mardersicher sollte der Bau sein. Und gibt es eigentlich Mauswiesel in der Gegend? Als wir mit dem Eigenbau zufrieden waren, konnte die drei Hoppler einziehen.

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Weihnachtsgeschenke für Frauen

Es gab Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber. Zum ersten Mal in meinem Leben Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber. Hab mich riesig gefreut!

Und da alle Geschenke für meine Familienmitglieder zu dem Zeitpunkt bereits gekauft waren, beschloss ich, mir selbst etwas davon zu kaufen. Etwas, das ich mir schon länger wirklich sehr gewünscht habe. Im Baumarkt ließ ich mich beraten, erklärte, was das Ding können muss, und was damit getan werden soll. Dass es ein Weihnachtsgeschenk sei. Zum Schluss wünschte der Baumarkt-Mitarbeiter meinem Mann viel Spaß.

Heute habe ich mit Sophie zusammen die Tischkreissäge eingeweiht. Das hat Spaß gemacht!!! Und das ganz ohne Mann… Und keine Nachbarn weit und breit, die sich über den Lärm am Feiertag aufregen könnten. Voll guuuut!

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Am Nordgiebel lagerte jede Menge Holzmüll. Lange Dachlatten, halbe Bäume. Ein Teil davon fiel nun der neuen Säge zum Opfer. Sophie und ich hatten beide Spaß bei der Arbeit. Allerdings werde ich beim nächsten Mal ganz sicher Gehörschutz mitbringen. Leise ging die Arbeit nicht gerade vonstatten.

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Nun liegen die langen Latten schön kleingesägt im Flur herum. Irgendwann werden sie im Kamin landen und meine Bude wärmen. Hätten ja auch in einem Müllcontainer landen können, aber unbehandeltes, trockenes Holz wegwerfen? Viel zu schade darum. So spare ich noch das Geld für den Container. Aber so langsam brauche ich mal eine Lagermöglichkeit für Holz.

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Liebe für Details

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Rund um Mittwinter herum war ich öfter auf dem Hof. Um Müll abzuholen und zu entsorgen, den Briefkasten zu leeren (ich hab tatsächlich Weihnachtspost bekommen!) und weitere Kleinigkeiten zu erledigen. Der Biomüll wurde in dieser Woche abgeholt, da hab ich die Tonne voll mit altem Reet an die Straße gestellt. Diese Art der Entsorgung ist höchst effizient! 😉 Auf diese Weise wird es nur noch etwa 12 Jahre dauern und alles Reet ist weg. Vielleicht kompostieren die Reste aber auch vorher und werden mal ein Kürbisbeet.

Leider ist es ja jetzt dunkel wenn ich Feierabend habe. Da schaff ich draußen nicht mehr so viel. Dafür haben meine Handwerker aber wieder etwas geschafft. Im Flur steht ein neues Bauteil für den Giebel bereit. Hergestellt mit Liebe für Details. Gefällt mir sehr gut.

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Die ehemalige, alte, klapprige, klemmende Seitentür wurde nun auch durch eine neue ersetzt. Die Scharniere und Beschläge sind allerdings noch die alten. Sieht toll aus. Hier läuft in Zukunft kein Regen mehr rein.

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Fortschritte

Am 12. 12. 2016 wurden dann die Äste gekappt, die über das Dach ragten und es teilweise sogar berührten. Die beiden Eschen östlich vom Haus mussten Holz lassen, sowie die Hainbuchen auf der Westseite. Außerdem musste die Weide an der Einfahrt einige Äste abgeben, sie war munter dabei, die Scheune abzudecken.

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Gleichzeitig waren die Dachdecker fleißig dabei Reet auf’s Dach zu bringen. Im Laufe einiger Tage wurde die Fläche auf der Ostseite über Küche und Wohnzimmer neu eingedeckt. Jetzt ist nur noch der Westen offen.

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Auf der Westseite lagerte ein großer Teil des alten Reetes. Leider auf dem Zugang zu meiner Abwassergrube, sodass ich nicht schauen konnte, wie voll die bereits ist und ob sie abgepumpt werden muss. Wäre ja unpraktisch, wenn sie überläuft. Mein Zimmermann war nun so nett, den Haufen in Richtung zukünftigem Knick zu bewegen. Da stört er erstmal nicht weiter.

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Am 14. 12. 2016 half mir Meryem, die Außenwände vom Müll zu befreien. Da waren Plastikschnipsel, die von den Reetballen kamen, Steine, die aus der Wand stammten, jede Menge Schmodder, Glasscherben… Die Wand zog jedenfalls Wasser, denn Regen konnte nicht mehr ablaufen.

Die Steine schafften wir beiseite. Man kann ja vielleicht irgendwann mal eine Kräuterspirale draus machen. Oder sowas. Hauptsache, erstmal weg. Ebenfalls weg ist das Reetlager neben der Scheune. Alles verbaut. (Wie es meine Handwerker geschafft haben, sich in den von ihnen produzierten Kratern nicht festzufahren ist mir schleierhaft.)

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Am Wochenende darauf war dann meine Mutter da um mit mir das weitere Vorgehen, speziell die Finanzierung, zu besprechen. Sie und Andrea packten auch noch einmal kräftig mit an und schaufelten die Südwand freier.

Das erste Live-Rollenspiel / LARP auf meinem Hof: „Unterwegs 8“

Während die erste Flamme im Kamin brannte, richteten Andrea und ich die Taverne ein, erschufen aus zwei Schränken einen Tresen, rückten Tische und stellten fest, dass ich mehr Sitzgelegenheiten brauche. Das Bett musste also auch noch herhalten, als Couch-Ersatz.

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Am Freitag, dem 9. Dezember ging’s los. Im Betrieb war ein Baum gefällt worden, und freundlicherweise durfte ich einen Teil davon als zukünftigen Hackklotz mitnehmen. Zusätzlich dazu war jede Menge Fundus im Auto… doch die Karre hat’s geschafft und alles sicher auf den Hof gebracht. Ok, fast alles. Der Getränke-Einkauf für die Taverne musste noch folgen.

Zunächst einmal besah ich mir aber den Baufortschritt, endlich einmal im Hellen. In den letzten Tagen hatte ich es immer erst spät auf die Baustelle geschafft, da sah man so wenig und für Fotos war die Dunkelheit auch nicht gut.  Als wir ankamen, räumten die Dachdecker gerade den letzten Rest altes Gammel-Reet vom Dach auf der Westseite.

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Während sie Feierabend machten, fuhr ich mit Oliver A. und Benni zum Sky in Gettorf und kaufte für die Taverne Bier, Met und Alkoholfreies wie Wasser, Softdrinks und Säfte ein. Anschließend dekorierten wir die Tische und statteten den Tresen mit den Einkäufen aus.

Leider konnte ich niemanden dort parken lassen, wo ich es geplant hatte. Zu schlammig, zu glatt. Auf der Alternativfläche lagerten seit wenigen Stunden dicke Reet-Ballen. Die kam also auch nicht mehr in Frage. So kam es, dass sich die Autos meiner Gäste auf dem Gelände verteilten und etwas unambientig und wenig mittelalterlich herumstanden, aber was soll man machen? Irgendetwas ist ja immer.

Es wurde jedenfalls ein schöner Abend. Anfangs dachte ich, wir verbringen ihn zu fünft, aber dann kamen immer mehr LARPer… und sie brachten Musikinstrumente mit! Die Stimmung wurde immer besser…Kein Nachbar beschwerte sich über meine laute Trommel. Weil es in Hörweite keine Nachbarn gibt, die es stören könnte.

Lisa fragte, ob es möglich sei zu duschen. Ich zeigte ihr, wo, stellte fest, dass im großen Bad, wo wir die Duscharmatur noch nicht ersetzt hatten, munter Wasser aus der alten Armatur herauslief. Aber mittlerweile war Andrea, die noch arbeiten musste, auch da und ersetzte sie mal eben. Material hatte schon bereit gelegen. Und tatsächlich nutzten zwei Personen diese Dusche während des Wochenendes. Ich glaube, ich wäre darunter erfroren. Eine Heizung gibt es ja noch nicht, das Wasser hat nur einstellige Temperaturen.

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Der Samstag begann mit einem gemütlichen Frühstück in der Taverne.

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Bald schon zog es aber die meisten nach draußen. Einige wollten etwas Waffentraining machen, sich im Kampf üben. Es waren einige Neulinge dabei, die noch nie gekämpft hatten und lernen wollten, aber auch alte Hasen, die ihnen ein paar Tricks verrieten.

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Anderen wiederum wurde kalt und so wurde es Zeit, die Feuertonnen aus der Scheune zu holen und ein bisschen zu bearbeiten. Die Deckel mussten ab!

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Beim Befeuern halfen dann auch die Kleinsten mit.  Reet und Holz lag ja genug herum. Als das Feuer in Gang war, wurde darauf von einigen sogar ihr Abendessen erwärmt.

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Der Abend wurde dann wieder richtig gemütlich. Es floss eine Menge Alkohol, aber bei niemandem zu viel, die Stimmung blieb durchweg hervorragend, und die Barden und ihre Musik trugen ihren Teil dazu bei. Die Würfel rollten und so manches Kupferstück wechselte den Besitzer.

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Mir hat die Con sehr viel Spaß gemacht. Natürlich war am Gelände noch längst nicht alles perfekt und einiges störte das Ambiente, wie z.B. die Autos und herumliegendes Baumaterial, das zu schwer oder sperrig war um es wegzuräumen. Aber es war ein guter Anfang. Ich möchte mich bei allen bedanken, die da waren. Gute Stimmung lebt von der Gemeinschaft.

Weitere Fotos von der Veranstaltung werden in Kürze auf der Homepage der Roten Drachen Söldner hochgeladen. Den Link poste ich dann hier.

Der Kamin

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Am 24.11.2016 zeigte mein Energieberater Andrea und mir, wie man mauert. Wir passten das Rauchrohr des Kamins an, stemmten ein entsprechendes Loch in die Wand, und mauerten den Rest wieder auf.

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Am 27.11.2016 schlossen Andrea und ich dann das vordere Loch in der Mauer.

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Am 4.12.2016 bauten wir den Kamin dann fertig zusammen, stellten fest, dass wir ein Gitter vergessen hatten, das um das Rohr gehört hätte.Also lösten wir das Rohr noch einmal vorsichtig aus der Wand, und rückten den Kamin ab, stülpten dann das Gitter drüber und rückten den Kamin zurück an die Wand, richteten ihn wieder gerade aus… Und dann brannte dann das erste kleine Feuer im Kamin. Eine Flamme der Hoffnung.

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