Am 12. 12. 2016 wurden dann die Äste gekappt, die über das Dach ragten und es teilweise sogar berührten. Die beiden Eschen östlich vom Haus mussten Holz lassen, sowie die Hainbuchen auf der Westseite. Außerdem musste die Weide an der Einfahrt einige Äste abgeben, sie war munter dabei, die Scheune abzudecken.

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Gleichzeitig waren die Dachdecker fleißig dabei Reet auf’s Dach zu bringen. Im Laufe einiger Tage wurde die Fläche auf der Ostseite über Küche und Wohnzimmer neu eingedeckt. Jetzt ist nur noch der Westen offen.

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Auf der Westseite lagerte ein großer Teil des alten Reetes. Leider auf dem Zugang zu meiner Abwassergrube, sodass ich nicht schauen konnte, wie voll die bereits ist und ob sie abgepumpt werden muss. Wäre ja unpraktisch, wenn sie überläuft. Mein Zimmermann war nun so nett, den Haufen in Richtung zukünftigem Knick zu bewegen. Da stört er erstmal nicht weiter.

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Am 14. 12. 2016 half mir Meryem, die Außenwände vom Müll zu befreien. Da waren Plastikschnipsel, die von den Reetballen kamen, Steine, die aus der Wand stammten, jede Menge Schmodder, Glasscherben… Die Wand zog jedenfalls Wasser, denn Regen konnte nicht mehr ablaufen.

Die Steine schafften wir beiseite. Man kann ja vielleicht irgendwann mal eine Kräuterspirale draus machen. Oder sowas. Hauptsache, erstmal weg. Ebenfalls weg ist das Reetlager neben der Scheune. Alles verbaut. (Wie es meine Handwerker geschafft haben, sich in den von ihnen produzierten Kratern nicht festzufahren ist mir schleierhaft.)

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Am Wochenende darauf war dann meine Mutter da um mit mir das weitere Vorgehen, speziell die Finanzierung, zu besprechen. Sie und Andrea packten auch noch einmal kräftig mit an und schaufelten die Südwand freier.