Heute starteten wir hochmotiviert schon um 7:00 Uhr. Noch in der Dunkelheit wurden Becky, Matthias, Dorian und ich von fünf Rehen auf dem Hof empfangen.

Wir begannen damit, die Wandverkleidung in der Küche von der Wand zu bekommen und kleinzukloppen. Leider war der Werkzeugkoffer nicht auffindbar, was die Sache nicht leichter machte. Die Heizkörper mussten also vorerst an der Wand bleiben und wir arbeiteten drumherum.

Der Vorbesitzer hatte große Teile des Dachdodens und seines Innenausbaus durch die Dachfenster nach unten befördert, dafür war eine Art Rutsche an den Fenstern befestigt worden. In welchem Zustand das Dach darunter war, wusste ich nicht. Da meine Handwerker so auch keine Ahnung haben konnten, ob das Dach ausgebessert werden muss oder nicht, haben wir diese seltsame Konstruktion entfernt. Glücklicherweise sieht das dach darunter gar nicht mal so schlecht aus. Besser jedenfalls als die Bereiche daneben.

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Leider liegt auch immer noch jede Menge Müll an der Außenwand, und da es gerade mal nicht regnete und für Ende Dezember sogar einigermaßen warm war, machten wir uns daran, dort aufzuräumen.

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Dann wurde es Zeit, die Wildkaninchen zu füttern. Es gab Möhren und Salat, sie stürzten sich auch gleich drauf.

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Die beiden „Räume ohne Decke“ sehen auch schon viel besser aus. Der Kram darin wurde fein säuberlich nach Reet (Komposttonne) und Restmüll getrennt. Im nördlichen der beiden Räume klebt leider immer noch dieser schreckliche Teppichboden am Beton. Ich habe keine Ahnung, wie ich den ab bekommen soll.

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In diesen beiden Räumen hatte auch Holz gelagert, das nun per Kreissäge in kamintaugliche Stücke zerkleinert wurde. Nun lag ein großer Berg potenzielles Feuerholz im Flur herum und blockierte die Badezimmertür. Man kam noch durch, aber es nervte. Zumal ich oft genug im Dunkeln durch den Flur geistere, bis ich den Baustromverteiler ertastet habe.

Also wurde der alte Kamin, der noch im Vorraum lagerte, in die Scheune transportiert, zwei alte Paletten aus der Scheune in den Vorraum gebracht und das Holz darauf gestapelt. Jetzt geht das große Tor nicht mehr auf, aber etwas besseres fiel keinem von uns ein.

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Als ich wieder zurück in Kiel war und meinen Briefkasten leerte, lag da ein in Geschenkpapier verpacktes Schäfchen drin, zusammen mit einem Bauhaus-Gutschein. Nicole, der ich dieses nette Geschenk zu verdanken habe, weiß offenbar, dass ich schon so lange von Schafen träume… „Für die liebe Iska! Ich wünsche dir frohe Weihnachten und hoffe, du kannst dir hiermit einen Wunsch erfüllen – anbei das erste Schaf für den Hof 🙂 Hab schöne Feiertage! Nici / Lucie“

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