Am 13. 1. 2017 war ich wie jeden Tag auf dem Hof um die Kaninchen zu füttern. Es geht ihnen gut, sie hatten sich aus dem ganzen Heu eine schöne Höhle in der Hütte eingerichtet. Da hätt ich mich am liebsten dazu gelegt. Bin leider zu groß um da rein zu passen.

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Das Wetter war klasse und ich hab einen kleinen Rundgang über den Hof gemacht.

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Im Wohnhaus musste ich leider feststellen, dass jemand die Deko des Tresens angeknabbert hatte. Das, was jetzt nur noch ein Ring aus Orangenschale ist, war mal eine getrocknete Orangen-Scheibe. (Einen Tag später war der Apfel daneben übrigens auch weg.)

Der Sumpf war dafür dank der Niederschläge der letzten Tage wieder so, wie man es erwartet: nass.

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Zuletzt warf ich noch einen Blick in den Schuppen. Da wartet noch viel Arbeit auf mich… aber das ist was für schlechtes Wetter, das geht auch bei Regen oder Schneesturm ohne allzu sehr zu nerven.

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Nun war ersteinmal der Knick am südlichen Grundstücksende dran. Der war ewig nicht gepflegt worden. Hier zwei Vorher-Bilder:

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Am 14. 1. 2017 haben wir diesen Anblick geändert. Lisa, Mareike, Oliver, Meryem, Wolf und ich schnappten uns Kettensägen, Astscheren und andere nützliche Dinge und richteten ein Massaker an. Oder so ähnlich. Kleinere Bäume und Strauchwerk mussten dran glauben, Gestrüpp verschwand und plötzlich war’s viel heller um uns herum. Die einen sägten ab, die anderen verarbeiteten dickere Stämme und Äste zu Feuerholz, dünnere Zweige zu einer Benjes-Hecke, die sich nun durch mein Wäldchen schlängelt. Kaum einer von uns hatte Erfahrung mit der Knickpflege. Das Ergebnis gefiel uns trotzdem. In sechs Stunden schafften wir doch eine ganze Menge, aber natürlich nicht alles. Es wird also eine Fortsetzung kommen. Hier erstmal ein paar Eindrücke:

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Kurz bevor es dunkel wurde kam Jan-Peter vorbei und machte diese Gruppenbilder von uns:

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Und dann wurde es dunkel, unsere Mägen knurrten… Unser Frühstück hatte aus super-leckeren belegten Brötchen bestanden, die ich von der Team-Tankstelle in Gettorf geholt hatte. Aber das war schon so lange her! Der Pizzaservice brachte uns nun unser Abendessen. Der ursprüngliche Plan war, danach nach Hause zu fahren. Aber da lag dieses Puzzle im Wohnzimmer, und es wirkte sehr anziehend auf uns. Kalt war’s und es wurde immer später. Jan-Peter und Wolf waren schon unterwegs nach Hause, da stellten wir den Baustrahler auf den Tisch um Licht für dieses Puzzle zu haben. Das Radio wurde lauter gedreht, laut mitgesungen (hört ja keiner), ungelenk durch den Raum getanzt (sieht ja keiner) und sowieso war’s einfach schön noch etwas Zeit miteinander zu verbringen ohne Arbeit. Lisa begann vor dem Kamin mit Mandarinen zu jonglieren, die wir hinterher aufaßen und dann war da ja noch diese Tapete, die eh bald wegkommt. Und die Gipsplatte vor der Wand dahinter auch. Dann kann man sie auch mal vollkritzeln (stört ja keinen).

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Später sahen wir dann leider noch eine Maus durchs Wohnzimmer flitzen und in einem Loch verschwinden. Ob die wohl die Weihnachtsdeko gefressen hatte? Sah ja niedlich aus, hat aber leider im Haus absolut gar nichts verloren. Wie werd ich die denn jetzt wieder los? Alleine ist die bestimmt nicht.