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Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Monat: April 2017

Weiterentwicklung des Daches

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Wasser, Wasser, Wasser… und die Natur legt los!

Mitte bis Ende März regnete es dann so viel, dass auch die Gräben an der Straße überliefen.

       

Auch der Löschteich war randvoll. Das hinderte die Narzissen allerdings nicht am Blühen.

   

Am Knick erwachten immer mehr Buschwindröschen, und im alten Apfelgarten fand ich neben Narzissen und Schneeglöckchen nun auch Wald-Gelbsterne. Und eine Rehspur, die aussah, als wäre das Reh kein Paarhufer, sondern ein Dreizeher. Aber wer weiß, was sich hier noch alles herumtreibt? Im Löschteich machen es sich jetzt jedenfalls immer öfter Enten bequem.

          

Auch der Sumpf war ordentlich voll. ich frage mich, wohin diese Gräben eigentlich ablaufen sollen. In die Gräben der Gemeinde jedenfalls nicht. Sollte bei ihrer Entstehung der Plan gewesen sein, dass das Wasser da versickert oder verdunstet, so war das ein schlechter Plan.

Leider musste ich feststellen, dass mein Tor nicht mehr gerade steht. Wie schafft man sowas? Und warum?

     

Fenster und Dämmung

Einfach mal ein paar Fotos. Sie sagen mehr als 1000 Worte.

Anfang März kamen die neuen Fenster und nach nur wenigen Arbeitstagen hatten die Zimmerleute alle eingebaut.

Hier die Südwand des Wohnzimmers.

   

Auch in Sachen Dämmung tut sich was.

Jeden Nachmittag, wenn ich nach der Arbeit auf die Baustelle fahre, lassen sich nun Fortschritte sehen.

      

Auch mein Sclafzimmer im ersten Stock macht sich!

               

Auch die zwei Zimmer im Erdgeschoss, die Andrea bekommen soll, werden langsam fertig.

   

Und auch in der Küche tut sich was.

               

Die Karre bekommt einen Helfer

Die gute, alte Karre, von vielen belächelt, bekam nach meinem Geburtstag einen Unterstützer, der schon lange fällig war: Einen Anhänger! Für diverse Fahrten zu Liverollenspielen hatte ich mir schon öfter einen Anhänger von Freunden ausgeliehen und jedesmal gedacht, wie schön es doch wäre, einen eigenen zu haben. Aber ohne eigenes Grundstück oder Garage hätte ich nicht gewusst, wohin damit. Ich hätte immer Angst vor Diebstahl oder Vandalismus gehabt. In meiner an sich friedlichen Kieler Wohngegend wurde meine Karre viermal aufgebrochen, jedesmal verschwanden Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Warndreieck. Ein anderes Mal wurde der Heckscheibenwischer abgebrochen. Irgendjemand scheint das hier als Sport zu betreiben. Was mit einem Anhänger passiert, der monatelang ungenutzt herumsteht, wollte ich nicht ausprobieren. Nun aber war Platz da, und vor allem auch der Bedarf an mehr Stauraum als dem Kofferraum.

Es dauerte auch nicht lange und er musste sich bewähren: In Gettorf wollte jemand Mutterboden und Sand loswerden. Jede Menge Mutterboden. Insgesamt 15 Mal fuhr ich hin und her, meistens alleine, an einem der drei Tage kam Mariyam mit und half tatkräftig.

   

Auch die Rehe ließen sich mal wieder blicken. Und in Revensdorf musste ich bei all diesen Fahrten nun schon viermal für die gleiche Katze eine Vollbremsung hinlegen. Da steht „Achtung, Kinder“ an der Einmündung. Aber die Kinder dort sind vernünftig, die passen auf. „Achtung, lebensmüde Katze“ wäre sinnvoller.

Und die Natur erwachte nach einem Winter, der zum Glück dieses Mal nicht ganz so lang war. Kein Schneechaos, kein Glatteis… ok, ein bisschen schon. Aber das haben wir hier schon ganz anders erlebt. Einmal war’s morgens tatsächlich glatt als ich unterwegs zur Berufsschule war. Ich hatte viel zu lange im Bett gelegen, mich immer wieder umgedreht und meine vier Wecker ignoriert. Und dann kam ich zu spät. Mein Klassenlehrer fragte mich, ob meine Verspätung glatteisbedingt wäre. Ich glaube, dann hätte er sie nicht eingetragen. Das war natürlich eine verlockende Aussicht. Aber ich hasse Lügen. Also sagte ich ihm, ja, glatteisbedingt. Die Leiter meines Hochbettes wäre so glatt gewesen heute morgen, da wäre ich immer wieder ins Bett zurückgerutscht.

Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und Buschwindröschen grüßten die ersten Sonnenstrahlen.

Mariyam half auch noch fleißig, die alten Dachlatten und sonstigen Holzmüll kleinzusägen. So eine Kreissäge ist schon ein tolles Spielzeug! 😉

  

Und ich dachte mir,  jetzt mit 30 sollte ich doch noch einmal etwas gegen das Erwachsen werden tun. Das ist schließlich nur etwas für Langweiler. Älter werden ist ja in Ordnung, aber erwachsen werden? Und deshalb habe ich einen Shaun-das-Schaf-Aufnäher auf meine Arbeitsjacke genäht. Für mehr Spaß bei der Arbeit.

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