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Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Monat: November 2017

Ein nasser Herbst

Im September hatte es viel geregnet. Letztes Jahr um diese Zeit war der Löschteich leer und blieb es den Winter über auch. In diesem Herbst allerdings füllte er sich innerhalb weniger Tage wieder ganz auf und auch all die Gräben führten Wasser.

   

Im Oktober wusste das Wasser dann offensichtlich gar keinen anderen Weg als sich über’s Grundstück zu verteilen. Immerhin der Ziegenstall blieb trocken.

   

   

Von der Brücke, die die Pfadfinder im Mai gebaut hatten, schauten nur noch die Pfeiler aus dem Wasser.

   

   

Den Weiden allerdings gefällt’s. Ich sollte mir einen Minibagger zu Weihnachten wünschen und die Gräben wieder vertiefen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die immer schon so flach waren. Oder einen Bagger leihen… oder ’nen Spaten nehmen. Hauptsache ist, dass hier nicht alles absäuft. Ein paar Ecken dürfen aber gerne nass bleiben. Feuchtwiesen sterben ja heutzutage auch langsam aus, was schlecht für die Artenvielfalt ist. Und wenn ich mir anschaue, was da alles auf meinem Grundstück kreucht und fleucht, dann will ich denen nicht ihren Lebensraum wegnehmen. Wir werden uns arrangieren müssen.

   

Ein neues Gehege für die Wilden Werschweinchen

In meiner letzten Kieler Wohnung hatte ich mit einer Freundin zusammen ein Gehege für meine sechs Meerschweinchen gebaut, dass dort perfekt in die Wohnung passte. Zwei Stockwerke waren es, verbunden durch eine lange Rampe.


Hier aber passte es nicht vernünftig unter die Dachschräge, nahm ziemlich viel Platz weg, der so ungenutzt war. Es wurde daher Zeit für ein neues Gehege Marke Eigenbau.

   

Und so entstand dieser Bau, der sich genau an die Dachschräge anpasst und nun keinen Platz mehr verschwendet. Wie groß mein Zimmer auf einmal ist! Und die Schweinchen haben nun sogar noch mehr Platz.

Und wie neugierig vor allem Findus (*2009) immer reagiert, wenn LARPer in meinem Zimmer sind! Die anderen fünf mögen ja nicht gerne angefasst werden und sind eher etwas für Beobachter. Der alte Herr dagegen lässt sich gerne streicheln und auch mal aus dem Gehege nehmen. Da draußen gibt’s schließlich leckeres Rodicare für alt und schwach gewordene Meerschweinchen. Und das bekam er dann auch von Darûkal, einer Orkin mit Herz für Tiere. 😉

Rollrasen? Rollbrennnesseln!

Wir haben eine Terrasse auf der Ostseite des Hauses gefunden! Rollrasen kann ja jeder. Wir haben Rollbrennnesseln! Oder Roll-Alles-Mögliche. Oder was auch immer. Auf jeden Fall kamen hier Pflastersteine zum Vorschein, die gar nicht mal so schlecht verlegt sind.

   

Nördlich davon scheint sich Kopfsteinpflaster anzuschließen. Scheint so, als ginge der gepflasterte Bereich unter all dem Grünzeug doch noch weiter als gedacht. Mal sehen, was da in Zukunft noch auszubuddeln ist.

Es tut sich was in Dorf. Unsere Klingel funktioniert jetzt auch endlich!

Nur die alte Esche auf der Ostseite, die direkt an der Küche steht, macht mir Sorgen. Bei einem Sturm im September hat sie ziemlich viele Äste verloren. Vielleicht muss ich die doch mal kappen. Dann aber in vier Metern Höhe, dann bleibt das Efeu mit all seinen Blüten un den Tausenden? Millionen? verdammt vielen Insekten noch da.

   

Und wo wir schon bei der Botanik sind: Im Wohnzimmer blühen die beiden Weihnachtskakteen um die Wette. Dazwischen steht Bowiea volubilis, meine persönliche Lieblingspflanze. Sie war beim Umzug abgeknickt und musste nocheinmal die Energie aufbringen, neu auszutreiben. Sie hat es geschafft, hat geblüht, und bildet nun fleißig Saat. Allerdings sollte sie mittlerweile längst fertig damit sein und sich wieder in ihre Zwiebel verziehen. Aber durch den Umzug ist sie zwei Monate im Verzug. Ich hoffe, sie schafft das und kommt gut über die Winterpause. Ich hab sie soch so lieb…

Der Nordgiebel

Was passiert mit einem haus, das man jahrzehntelang sich selbst und den Naturgewalten überlässt? Es verrottet. Daher brauchte der Nordgiebel ein paar neue Balken im Fachwerk. Das Fachwerk wölbte sich nach außen, war nicht mehr mit dem Rest des Hauses verbunden.

   

Die Zimmerer von JHJ-Holzbau, die sich bisher schon bewährt hatten, leisteten auch hier wieder gute Arbeit. Die alten, moderigen Balken wurden entfernt und durch neue ersetzt.

Der Giebel hat nun wieder eine Verbindung zum Rest des Hauses und wird sich nicht weiter nach außen wölben. Es gelang den Handwerkern sogar, ihn ein bisschen wieder zurück dorthin zu ziehen, wo er ursprünglich mal war. Und so sieht’s jetzt aus, von außen und von innen:

  

Auf diese Weise wurde nun auch ein Stückchen Giebelwand neu aufgemauert. So verschwanden ein paar Löcher und es zieht nicht mehr ganz so erbärmlich durch.

Der Dachboden macht sich

Vom Conquest of Mythodea habe ich einen Blaubeeren-Strauch mitgebracht. Oder auch „Bickbeere“, wie sie dort in Brokeloh genannt wird. Hab den kleinen Strauch an die Westgrenze gepflanzt und den Boden vorher extra um Rhododendron-Erde ergänzt, die so sauer ist, wie Blaubeeren / Bickbeeren / Heidelbeeren das gerne mögen. Mittlerwele ist das Pflänzchen gut angewachsen und wird seinen ersten Winter hier hoffentlich gut überstehen.

Ebenfalls im August hat der Dachboden einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. So sah es hier bisher aus:

   

Dann kamen meine fleißigen Helfer und gemeinsam wurde ein Fußboden aus dicken OSB-Platten auf die tragenden Balken verlegt und angeschraubt.

Jetzt gibt es dort eine Fläche, auf der man nicht mehr in Löcher fällt oder bis zum Knie in Dämmstoff versinkt. Leider fehlt der größte Teil des Dachbodens noch, aber es ist immerhin ein Anfang.

   

Später hab ich dann meine Werkstatt eingerichtet und dabei in einem Holzbalken den Grund gefunden, warum da immer ein Zaunkönig ein- und ausflog. Der hatte da ein Nest.

Sonnenaufgang im Sommer

Hier ein paar Bilder aus dem vergangenen Sommer. Dies sind Sonnenaufgänge, wie sie sich mir morgens auf dem Weg zur Arbeit präsentierten. Im Original natürlich noch schöner, aber immerhin!

    

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