Das zweite Wochenende im März war dann richtig frühlingshaft. Man konnte im T-Shirt draußen sein ohne zu frieren!
Florian K. half, den Schuppen aufzuräumen, Platz zu schaffen für weiteres Brennholz. Während er Holz hackte und ich es wegsortierte, machte Andrea Essen. Gegessen wurde dann draußen. Ohne zu frieren, und weil so früh im Jahr, ohne Mücken.

Dieses Wochenende war meine Gelegenheit, das neue Teleobjektiv auszuprobieren. Dass meine gute alte Spiegelreflexkamera beim Umzug verschwand, hat mich sehr lange sehr traurig gemacht. Mit ihr habe ich auf zahlreichen Hochzeiten in der Familie und im Freundeskreis fotografiert, mein Bruder hatte sie mit auf seiner Verlobungsreise, mit mir reiste sie durch Malta und Kenia… so viele schöne Erinnerungen!
Zum Geburtstag gönnte ich mir dann das Nachfolgemodell. Verwandte hatten mir Geld geschenkt. Ich habe lange überlegt, ob ich es in den Bau stecke, wie sonst jeden Euro, oder ob ich nicht doch die lange vermisste Kamera ersetzen sollte. Die Kamera hat gewonnen.

   

Wacholderdrosseln gibt’s hier einige. Sie verstecken sich aber meist. Hab sie auch erst für Singdrosseln gehalten, aber dank Kosmos-Vogelführer sind sie jetzt genauer bestimmt.

   

Dann gibt’s hier natürlich auch Amseln. Ich werde nie vergesse, wie eine davon die Kreissäge ausgepfiffen hat, als ich damit arbeitete. Amseln sind so herrlich größenwahnsinnig.

   

Eine Blaumeise flog immer wieder ein Loch in einer alten Linde neben dem Schuppen an. Ob sie da wohl nistet? Vielleicht gibt’s in dem hohlen Baum aber auch leckere Insekten.
Guten Appetit!

Auch Bachstelzen und Sumpfmeisen habe ich hier schon beobachtet. Und neben dem Schuppen hat eine Ente ihr Nest gebaut.
Es wird Frühling!