Kanntet ihr schon unseren Weihnachtsbaum? (Manche nennen ihn liebevoll „Trash-Tree“)

Ist er nicht unglaublich hübsch? Und die Deko so liebevoll gebastelt. Die Nägel wurden in erlesener Handarbeit einzeln aus der Kaminasche gefischt und die Kronkorken in erwartungsvoller Freunde auf hervorragenden Bierflaschen geerntet. Miteinander verbunden wurden sie mit hochwertiger Paketschnur.
Mit einem wahnsinnig gut erhaltenen Mistelzweig und einem Stern an der Spitze. Ok, einer Schneeflocke aus Holz über der Spitze. Aber wer wird das denn gleich so genau nehmen.
Wir haben ihn auch nicht aufgestellt sondern aufgehängt, aber was soll’s. Der macht sich ganz gut da oben.
U
nd er kommt garantiert nicht aus einer Nordmanntannen-Monokultur!

   

Tatsächlich stammt er aus eigenem Anbau. Die gesamte Tanne war mit ihren etwa 12 Metern aber zu groß für die Küche. Also nahmen wir nur die Spitze. Der Rest an Tannengrün ging an mehrere Kindergärten im Umkreis zum Basteln sowie an Freunde, Verwandte und Nachbarn. Der Stamm wird eines Tages eine Art Torhaus über der Einfahrt werden. Aber bis dahin dauert es noch, der muss erstmal ablagern.

Hauptsächlich habe ich die Tanne gefällt, weil hier auf dem Grundstück neun Nordnammtannen in Reih und Glied stehen, militärisch, alle im gleichen Abstand zueinander, auf einer Linie. Das sieht fürchterlich unnatürlich aus. Mitterweile habe ich ein paar Fichten und Kiefern dazwischen gepflanzt, sowie Walnuss- und Apfelbäume, die wir in der Berufsschule als Übung veredelt haben, daneben. Hoffentlich vertragen die sich.