Im November wurde es leider noch matschiger. Es hörte einfach nicht mehr auf zu regnen. Draußen war nicht mehr viel zu machen, so wurde die Zeit dafür verwendet, die Küche endlich weiß zu streichen. Die Wände bestehen zwar immernoch aus OSB-Wänden, aber immerhin sehen die jetzt nicht mehr ganz so baustellig aus.

   

Meine Karre hat Schwimmen gelernt. Jedenfalls hat sie es den ganzen Winter über irgendwie hinbekommen, diesen Weg zu meistern.

Andrea baute für die Ziegen eine Kiste zum drin verstecken, als zusätzlichen Schutz gegen die Kälte in ihrem Stall.

  

Die Kiste wurde gut angenommen. Leider auch, um sie als Trittleiter zu benutzen um aus dem Gehege auszubüchsen. Am nächsten Morgen standen alle drei Ziegen vor der Küchentür.

Das Reet, dass auf der Koppel lagerte, bildete mittlerweile den Beginn eines Knicks, also einer Wallhecke. Natürlich muss noch eine Menge Erde bewegt werden, bis das ein echter Wall ist, aber es sollen ja auch noch Gräben vertieft werden, da wird schon genug zusammenkommen.

   

In der Mitte des Walls soll es einen Durchgang geben, dann kann er von NSCs zum Anschleichen genutzt werden. Wenn da erst Sträucher dicht an dicht wachsen, dann kann man sich da sicher gut verstecken.

Hier noch zwei Bilder von dem, was laut Nachbarin vor Jahren einmal englischer Rasen war:

   

Aber wer braucht schon englischen Rasen?
Vielfalt statt Einfalt, heißt es doch so schön. Und hier kann man morgens Rehe unter dem Apfelbaum vor dem Wohnzimmer sehen, wenn man aus dem Fenster schaut.

Im Schuppen tat sich etwas: Dank meiner Helfer gibt’s dort nun weitere Lagerfläche für Brennholz. Und dank meiner Kollegen aus dem Tierpark, die dort gerade alte Gehege abreißen und neue bauen, reißt auch der Nachschub an unbehandeltem Holz nicht ab.

   

Im Dezember wurde es dann kalt. So kalt, dass mein Aquarium in der Diele einfror. Zum Glück waren keine Tiere, sondern nur Pflanzen drin. Aber ich mochte meinen Javafarn!

Dann der erste Schnee. Lange blieb er nicht liegen, aber er sah schön aus und trieb mich mit der Kamera auf den Dachboden, um die Aussicht zu genießen.

   

   

Den Bildern mit den zerbrochenen Fensterscheiben gaben Kumpels den Titel „Wintereinbruch“. Passt irgendwie.

   

Leider wurde der Schnee schnell wieder vom Matsch abgelöst. Es taute, es regnete. Der Teich füllte sich wieder und lief über.
Im Herbst hatte ich Sumpfzypressen gepflanzt. Man muss das beste daraus machen!

Der Scheune taten diese Wassermengen leider überhaupt nicht gut. Sie sackt immer weiter ab. Balken und Wände bröckeln.

   

Leider üben meine neugepflanzten Obstbäumchen eine magische Anziehungskraft auf die Rehe aus, die es hier so zahlreich gibt. Als mir der Kaninchendraht ausging, mussten Tannenzweige herhalten. Irgendwie muss man seine botanischen Lieblinge ja schützen.