zarrâk.org

Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Autor: zarrak (Seite 1 von 6)

Ein nasser Herbst

Im September hatte es viel geregnet. Letztes Jahr um diese Zeit war der Löschteich leer und blieb es den Winter über auch. In diesem Herbst allerdings füllte er sich innerhalb weniger Tage wieder ganz auf und auch all die Gräben führten Wasser.

   

Im Oktober wusste das Wasser dann offensichtlich gar keinen anderen Weg als sich über’s Grundstück zu verteilen. Immerhin der Ziegenstall blieb trocken.

   

   

Von der Brücke, die die Pfadfinder im Mai gebaut hatten, schauten nur noch die Pfeiler aus dem Wasser.

   

   

Den Weiden allerdings gefällt’s. Ich sollte mir einen Minibagger zu Weihnachten wünschen und die Gräben wieder vertiefen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die immer schon so flach waren. Oder einen Bagger leihen… oder ’nen Spaten nehmen. Hauptsache ist, dass hier nicht alles absäuft. Ein paar Ecken dürfen aber gerne nass bleiben. Feuchtwiesen sterben ja heutzutage auch langsam aus, was schlecht für die Artenvielfalt ist. Und wenn ich mir anschaue, was da alles auf meinem Grundstück kreucht und fleucht, dann will ich denen nicht ihren Lebensraum wegnehmen. Wir werden uns arrangieren müssen.

   

Ein neues Gehege für die Wilden Werschweinchen

In meiner letzten Kieler Wohnung hatte ich mit einer Freundin zusammen ein Gehege für meine sechs Meerschweinchen gebaut, dass dort perfekt in die Wohnung passte. Zwei Stockwerke waren es, verbunden durch eine lange Rampe.


Hier aber passte es nicht vernünftig unter die Dachschräge, nahm ziemlich viel Platz weg, der so ungenutzt war. Es wurde daher Zeit für ein neues Gehege Marke Eigenbau.

   

Und so entstand dieser Bau, der sich genau an die Dachschräge anpasst und nun keinen Platz mehr verschwendet. Wie groß mein Zimmer auf einmal ist! Und die Schweinchen haben nun sogar noch mehr Platz.

Und wie neugierig vor allem Findus (*2009) immer reagiert, wenn LARPer in meinem Zimmer sind! Die anderen fünf mögen ja nicht gerne angefasst werden und sind eher etwas für Beobachter. Der alte Herr dagegen lässt sich gerne streicheln und auch mal aus dem Gehege nehmen. Da draußen gibt’s schließlich leckeres Rodicare für alt und schwach gewordene Meerschweinchen. Und das bekam er dann auch von Darûkal, einer Orkin mit Herz für Tiere. 😉

Rollrasen? Rollbrennnesseln!

Wir haben eine Terrasse auf der Ostseite des Hauses gefunden! Rollrasen kann ja jeder. Wir haben Rollbrennnesseln! Oder Roll-Alles-Mögliche. Oder was auch immer. Auf jeden Fall kamen hier Pflastersteine zum Vorschein, die gar nicht mal so schlecht verlegt sind.

   

Nördlich davon scheint sich Kopfsteinpflaster anzuschließen. Scheint so, als ginge der gepflasterte Bereich unter all dem Grünzeug doch noch weiter als gedacht. Mal sehen, was da in Zukunft noch auszubuddeln ist.

Es tut sich was in Dorf. Unsere Klingel funktioniert jetzt auch endlich!

Nur die alte Esche auf der Ostseite, die direkt an der Küche steht, macht mir Sorgen. Bei einem Sturm im September hat sie ziemlich viele Äste verloren. Vielleicht muss ich die doch mal kappen. Dann aber in vier Metern Höhe, dann bleibt das Efeu mit all seinen Blüten un den Tausenden? Millionen? verdammt vielen Insekten noch da.

   

Und wo wir schon bei der Botanik sind: Im Wohnzimmer blühen die beiden Weihnachtskakteen um die Wette. Dazwischen steht Bowiea volubilis, meine persönliche Lieblingspflanze. Sie war beim Umzug abgeknickt und musste nocheinmal die Energie aufbringen, neu auszutreiben. Sie hat es geschafft, hat geblüht, und bildet nun fleißig Saat. Allerdings sollte sie mittlerweile längst fertig damit sein und sich wieder in ihre Zwiebel verziehen. Aber durch den Umzug ist sie zwei Monate im Verzug. Ich hoffe, sie schafft das und kommt gut über die Winterpause. Ich hab sie soch so lieb…

Der Nordgiebel

Was passiert mit einem haus, das man jahrzehntelang sich selbst und den Naturgewalten überlässt? Es verrottet. Daher brauchte der Nordgiebel ein paar neue Balken im Fachwerk. Das Fachwerk wölbte sich nach außen, war nicht mehr mit dem Rest des Hauses verbunden.

   

Die Zimmerer von JHJ-Holzbau, die sich bisher schon bewährt hatten, leisteten auch hier wieder gute Arbeit. Die alten, moderigen Balken wurden entfernt und durch neue ersetzt.

Der Giebel hat nun wieder eine Verbindung zum Rest des Hauses und wird sich nicht weiter nach außen wölben. Es gelang den Handwerkern sogar, ihn ein bisschen wieder zurück dorthin zu ziehen, wo er ursprünglich mal war. Und so sieht’s jetzt aus, von außen und von innen:

  

Auf diese Weise wurde nun auch ein Stückchen Giebelwand neu aufgemauert. So verschwanden ein paar Löcher und es zieht nicht mehr ganz so erbärmlich durch.

Der Dachboden macht sich

Vom Conquest of Mythodea habe ich einen Blaubeeren-Strauch mitgebracht. Oder auch „Bickbeere“, wie sie dort in Brokeloh genannt wird. Hab den kleinen Strauch an die Westgrenze gepflanzt und den Boden vorher extra um Rhododendron-Erde ergänzt, die so sauer ist, wie Blaubeeren / Bickbeeren / Heidelbeeren das gerne mögen. Mittlerwele ist das Pflänzchen gut angewachsen und wird seinen ersten Winter hier hoffentlich gut überstehen.

Ebenfalls im August hat der Dachboden einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. So sah es hier bisher aus:

   

Dann kamen meine fleißigen Helfer und gemeinsam wurde ein Fußboden aus dicken OSB-Platten auf die tragenden Balken verlegt und angeschraubt.

Jetzt gibt es dort eine Fläche, auf der man nicht mehr in Löcher fällt oder bis zum Knie in Dämmstoff versinkt. Leider fehlt der größte Teil des Dachbodens noch, aber es ist immerhin ein Anfang.

   

Später hab ich dann meine Werkstatt eingerichtet und dabei in einem Holzbalken den Grund gefunden, warum da immer ein Zaunkönig ein- und ausflog. Der hatte da ein Nest.

Sonnenaufgang im Sommer

Hier ein paar Bilder aus dem vergangenen Sommer. Dies sind Sonnenaufgänge, wie sie sich mir morgens auf dem Weg zur Arbeit präsentierten. Im Original natürlich noch schöner, aber immerhin!

    

10. August 2017

14. August 2017

16. August 2017

23. August 2017

24. August 2017

5. September 2017

Wind und Wetter, Scheunentore und Sanddorn

Falls jemand den Sommer sucht… Hier ist er nicht. Aber ein Freibad könnten wir aufmachen! Dies sind Bilder von Ende Juni:

   

   

   

Leider hat der ganze Regen die Scheune so unterspült, dass mir letztes Wochenende das Tor entgegenfiel. Es war nach unten abgesackt und somit aus seiner oberen Halterung gerutscht.

Über einem der zugenagelten Fenster auf der Ostseite hat ein Vogel sein Nest gebaut. Er nahm dazu alles, was er im Reetberg finden konnte. Reet und Plastikschnipsel. Als ob es da nicht noch kubikmeterweise natürliche Ressourcen gäbe.

   

Dann hab ich heute nochmal nach meinem Sanddorn geschaut. Ich hatte zwei Pflanzen im Kleingarten stehen. Leider trugen die nie Früchte. Nun hat mir letztens ein Kollege von der Arbeit noch drei weitere mitgegeben. Ich pflanzte sie im Wechsel, eine weibliche Pflanze, eine männliche, eine weibliche, eine männliche und noch eine weibliche. Die fünf Sträucher markieren das Ende des neuen Knicks, wo er in das Wäldchen übergeht. Und sehr zu meiner Freude scheint es dieses Jahr etwas zu werden mit der Ernte.

   

Leider war kein scharfes Foto zu bekommen. Ein Sturm zog auf, von Ferne hörte ich es donnern… da hielten die Zweige einfach nicht still. Also noch schnell ein Wetter-Foto, ich mag sowas ja, und ab zurück in die Bude.

… und nun sitze ich hier in meinem Zimmer und schreibe, während draußen die Welt untergeht. Es gibt Schlimmeres. Solange nur meine Scheune stehen bleibt! Immerhin funktioniert heute das Internet. Langsam, aber immerhin! Die letzten zwei Wochen bin ich kaum reingekommen.

Der Parkplatz

Ende Juni hab ich mir mit dem Freischneider die Parkplatzfläche vorgenommen. Sie ist jetzt doppelt so groß.

   

   

Im Boden scheint hier noch einiges verborgen zu sein. Vielleicht stand hier mal etwas Gemauertes? Ein Schuppen oder ein Carport? Steine und Bodenanker gibt’s jedenfalls genug. Wenn ich mal zuviel Zeit hab, buddel ich da mal.

   

Pfadis, Ziegen und Meeris

Am 2. Juni geschahen zwei Dinge gleichzeitig: Eine größere Ansammlung von Pfadfindern machte sich auf dem Gelände breit und Andrea brachte zwei Ziegen aus dem Tierpark mit. In den Tagen zuvor hatte sie den alten Stall wieder flott gemacht und ein Gehege gebaut und nun war es soweit, dass „Ziege“ (ja, sie hört darauf!) und „Juni“ einziehen konnten. Die beiden sind ein sehr harmonisches Mutter-Tochter-Gespann und ziemlich frech. „Ziege“ musste aus dem Tierpark ausziehen, da sie ständig aus dem Streichelzoo ausbrach und im Tierpark spazierenging. Sie hielt die Tierpfleger somit ständig von ihrer Arbeit ab und nervte auf Dauer.

   

Die Pfadfinder blieben über Pfingsten und hinterließen dem Gelände eine Brücke über den Graben, den Beginn eines neuen Baumhauses und ein Insektenhotel. Die Ziegen durften sich über eine selbstgebaute Bank in ihrem Gehege freuen. Für alle Baumaßnahmen wurde Holz verwendet, das auf der Baustelle übrig geblieben war, sodass keine großen Kosten entstanden.

   

Am 17. Juni dann die Überraschung: Juni brachte ein kleines Böckchen zur Welt. Dass sie tragend war, wussten wir, aber wir hätten nicht gedacht, dass es schon so bald soweit sein würde.

   

Kurze Zeit nach der Geburt stand der Kleine, und am nächsten Tag war von wackeligen Beinchen schon nichts mehr zu erahnen. Er folgte den Großen als hätte er schon wochenlang nichts anderes getan. Wir gaben ihm den Namen „Beberu“, das ist Kisuaheli und bedeutet „Ziegenbock“. Eines Tages wird er ein großer, starker Bock sein.

   

Ziege, die Ausbrecherkönigin, lässt natürlich keine Gelegenheit aus, auszubüchsen. Oder ins Haus zu spazieren. Es könnte da ja etwas Spannendes geben.

Auch meine Meerschweinchen sind sehr zufrieden mit dem Umzug. Jetzt gibt’s viel öfter frisches Gras, Haselzweige und andere Leckerlis, die früher nur selten auf dem Speiseplan standen. Im Uhrzeigersinn von oben: Hanra, Findus, Nessie und Zawadi. Tuffi und Ellie wollten nicht auf’s Foto.

So sehen glückliche Schweinchen aus:

Endlich: Umzüge!

Mein Bruder, seine Frau und meine beiden Neffen waren so aufmerksam geich an mich zu denken, als sie bei ebay-Kleinanzeigen einen Kronleuchter aus Geweihen fanden. Und dann waren sie auch noch so nett, ihn zu bringen und gleich anzuschließen. Unsere Diele strahlt!

Am 14. Mai stand dann Andreas Umzug an. Wenn man sich die Fotos ansieht, könnte man meinen, wir hätten nur gefaulenzt. Dennoch waren wir fleißig und arbeiteten zügig. Nach diversen Fahrten mit meinem kleinen Anhänger war’s geschafft.

   

… und die Aussicht bei diesen Fahrten war großartig! Gut, dass es auf diesen kleinen Feldwegen niemanden stört, wenn man mal eben anhält um ein Foto zu machen. Da ist eh niemand.

   

Auch mein eigenes Zimmer macht Fortschritte. Der Trepenaufgang ist nun verkleidet.

   

Im Zimmer haben wir Laminat verlegt, darunter eine Schicht Trittschalldämmung. Und weil Mathe ein Arschloch ist, musste zum Schluss noch etwas gestückelt werden. Mit Puzzlen hat’s dann auch gereicht. Laminat war genug da.

   

Am 21. Mai stand dann mein eigener Umzug an. Leider verschwand bei dieser Gelegenheit meine Kameratasche mit meiner Spiegelreflex und sämtlichem Zubehör. Sie ist bis heute nicht aufgetaucht und ich fürchte, einer meiner Helfer hat sie an die Straße gestellt und ein Passant hat sich gefreut. Und das ärgert mich wahnsinnig.

Zum Glück gibt’s noch die kleine, olle Kamera im Hosentaschenformat, die ich auch bei der Arbeit gerne mal dabei hab. Die macht keine perfekten Bilder, aber immerhin kann ich so noch einfangen, was sich mir nun morgens auf dem Weg zur Arbeit an Aussichten bietet. Wenn man sowas sieht, dann ist das frühe Aufstehen gar nicht mehr schlimm.

   

Ältere Beiträge

© 2017 zarrâk.org

Theme von Anders NorénHoch ↑